Wer sind wir?

Michael Heumann doktoriert seit 2016 an der Universität St.Gallen zu den geistigen Grundlagen zeitgenössischer Wachstumskritik. Er besitzt Master-Abschlüsse in Psychologie (Universität Bern, 2013) und Management, Organisation und Kultur (Universität St.Gallen, 2016).​ Seine Forschungsschwerpunkte sind Wirtschaftsphilosophie, Praktische Philosophie, Wirtschaft und Flucht, sowie Verantwortung im Profisport.​ Er ist ein 2016 FASPE Business Fellow (Fellowships at Auschwitz for the Study of Professional Ethics) und er nahm von 2016-2017 an der Transatlantic Doctoral Academy (TADA) on Business, Economics & Ethics teil.​ Seine Abschlussarbeit zum Verhältnis von Profitmaximierung und Spendenethik (Effektiver Altruismus) wurde mit dem Arthur-Rich-Preis 2017 und dem Anerkennungspreis im Rahmen des oikos Sustainability Thesis Award 2017 ausgezeichnet.

Dr. rer. soc. Dietrich Wagner promovierte 2019 an der Universität St.Gallen zum Thema «Förderung von ethischer Kompetenz». Er studierte Wirtschaftspädagogik mit Nebenfach evangelische Theologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Ein Schwerpunkt seiner Forschung liegt auf der Entwicklung von Konzepten zur Förderung kritischer Reflexion und ethischer Kompetenz bei Studierenden. In Verbindung damit steht die grundlegende Auseinandersetzung mit bildungsphilosophischen und (wirtschafts-)ethischen Fragestellungen. Dr. Dietrich Wagner absolvierte von 2016-2017 die Transatlantic Doctoral Academy (TADA) on Business, Economics & Ethics.

Dr. rer. soc. Dana Sindermann hat an der Humboldt Universität Berlin sowie an der Universität Köln Philosophie sowie Musik und Medien studiert. Am Institut für Wirtschaftsethik der Universität St.Gallen promovierte sie zum Thema Anerkennung im Arbeitskontext. Die Arbeit wurde im Jahr 2020 mit dem Prix Ambros Lüthi ausgezeichnet. Sie erscheint im Campus Verlag unter dem Titel «Sinn und Anerkennung von Arbeit. Ein philosophisches Modell für das Personalwesen.» Dana interessiert sich als Sozialphilosophin insbesondere für die sozialen und gesellschaftlichen Bedingungen eines gelungenen Lebens – auch und gerade im Beruf.

Sebastian Müller studierte bis 2015 Philosophie, Geschichte und Mathematik an der Universität Mannheim, arbeitete zwischen 2016 und 2020 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Praktische Philosophie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und ist seit 2020 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am ceres-Institut der Universität Köln aktiv. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Konsum- und Wirtschaftsethik, der Sozialontologie und der Medizinethik. Sebastian Müller war Stipendiat der Transatlantic Doctoral Academy (TADA) unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Beschorner und Prof. Dr. Martin Schmidt.